Wenn Sie als Rechtsassistent tätig sind, wissen Sie das wahrscheinlich bereits: Der Einsatz von KI bei der Erstellung von Verträgen, Schriftsätzen und im Rahmen der Beweisaufnahme ist mittlerweile gang und gäbe.
Auch wenn die KI-gestützte Vertragsgestaltung mittlerweile gang und gäbe ist, kann der undokumentierte Einsatz von KI zu Fehlinterpretationen, Compliance-Problemen und Schwierigkeiten bei der Beweisführung führen, die die Situation für Ihre Mandanten erschweren.
Um die Integrität und das Ansehen Ihrer Kanzlei zu wahren, können Sie KI-Erkennungssysteme einsetzen. Nicht als Mittel, um Vorwürfe gegen Ihre Mitarbeiter zu erheben, sondern als Instrument zur Überprüfung und Risikominimierung. Von KI erstellte Dokumente und Dokumentabschnitte sollten von sachkundigen Rechtsassistenten geprüft werden.
Bei der KI-Erkennung für juristische Dokumente werden Schreibmuster analysiert, um abzuschätzen, ob der Text wahrscheinlich von großen Sprachmodellen generiert wurde.
Wenn Sie beispielsweise ein KI-Erkennungsprogramm einsetzen, um einen Auftrag zu scannen, analysiert das Programm die Schreibmuster im Auftrag und identifiziert alle Abschnitte, die von einer KI generiert wurden.
Die Überprüfung von Rechtsdokumenten durch KI unterscheidet sich von der Plagiatsprüfung, da dabei nicht geprüft wird, ob der Text bereits an anderer Stelle erschienen ist und nicht als Quelle angegeben wurde, sondern vielmehr, ob und in welchem Umfang KI zur Erstellung des Textes eingesetzt wurde.
Das Erkennen von KI in juristischen Texten stellt eine Herausforderung dar, da diese sich durch einen formellen Ton und eine hohe Fachspezifität auszeichnen – beides Merkmale, die häufig auf KI-generierte Texte hindeuten. Aus diesem Grund haben viele allgemeine Tools zur KI-Erkennung Schwierigkeiten, juristische Texte von KI-generierten Texten zu unterscheiden. Bei der Bewertung verschiedener Tools für Sie und Ihre Kanzlei sollten Sie dies unbedingt berücksichtigen.
Bei der Analyse von Rechtstexten bewertet Pangram die Struktur, die Vorhersehbarkeit und bestimmte statistische Merkmale des Textes.

Pangram – Funktionen zur KI-Erkennung in Rechtsdokumenten
Ja, die KI-Erkennung liefert bei juristischen Texten genaue Ergebnisse. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Erkennung als probabilistischer Hinweis und nicht als endgültiger Beweis herangezogen werden sollte.
Auch wenn manche KI-Detektoren sehr zuverlässig sind, bedeutet eine niedrige Falsch-Positiv-Rate nicht, dass es überhaupt keine Falsch-Positiv-Ergebnisse gibt; solche kommen durchaus vor. Wenn Sie einen KI-Detektor zur Überprüfung von Rechtsdokumenten verwenden und dieser anzeigt, dass ein Dokument mit KI erstellt wurde, ist es wichtig, dass Sie den Text selbst überprüfen, bevor Sie eine endgültige Schlussfolgerung ziehen.
Warum die Erkennung von KI-Erzeugnissen für die Rechtspraxis wichtig ist: Gerichte und Compliance-Teams betrachten probabilistische Hinweise auf eine KI-Erzeugung mit Vorsicht. Ein juristischer Text, der mit Hilfe von KI erstellt wurde, könnte schwerwiegende Fehler, Ungenauigkeiten oder falsche Behauptungen enthalten.
Die folgenden gängigen Rechtsdokumente bergen erhebliche Risiken, wenn sie mithilfe von KI erstellt werden:
Sie benötigen eine KI-Erkennung, um ein Programm zu entwickeln, das Abschnitte in Dokumenten markiert, die manuell überprüft werden sollten. Der Grund dafür ist folgender: Die KI-Erkennung kann statistische Unregelmäßigkeiten erkennen, die auf den Einsatz von KI hindeuten, und bei der manuellen Überprüfung lassen sich fehlerhafte oder schädliche Inhalte aufspüren.
Durch die Kombination von KI-Erkennung und manueller Überprüfung verringern Sie das nachgelagerte Haftungsrisiko, da Sie so sicherstellen können, dass ein Text nicht mithilfe von KI verfasst wurde, und – falls doch – rechtliche Mängel beseitigen können, die Ihrem Mandanten schaden könnten.
Rechtsassistenten sollten Dokumente, die als KI-erstellt gekennzeichnet sind, anhand eines schrittweisen Arbeitsablaufs bearbeiten, der sowohl die Rechtsassistenten, mit denen sie zusammenarbeiten, als auch die leitenden Anwälte der Kanzlei und die Mandanten, die sie betreuen, unterstützt. Dieser schrittweise Arbeitsablauf sieht wie folgt aus:
„Human in the Loop“ ist absolut unerlässlich. Mithilfe der KI-Erkennung wissen Sie und Ihr Team genau, wo Sie suchen und was Sie überprüfen müssen – und das schneller und effektiver.
Durch die Kombination von KI-basierter Erkennung mit manueller Überprüfung verringern Sie das nachgelagerte Haftungsrisiko, da Sie so einen klaren Überblick und die Gewissheit erhalten, dass jedes von Ihnen und Ihrem Team erstellte Dokument korrekt ist.
Wenn ein Dokument als Dokument mit KI-generierten Inhalten gekennzeichnet ist, befolgen Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Die Wahl des richtigen Tools zur KI-Erkennung für Rechtsabteilungen hängt von Ihrem Arbeitsablauf, den KI-Richtlinien Ihrer Kanzlei, dem Rechtsgebiet, in dem Sie tätig sind, und Ihren Mandanten ab. Hier einige wichtige Überlegungen:
Unter den auf dem Markt erhältlichen Tools ist Pangram das einzige, das robust genug ist, um juristische Texte und KI-generierte Texte zuverlässig voneinander zu unterscheiden, sich in bestehende juristische Arbeitsabläufe integrieren lässt, höchste Standards bei der Sicherheit von Unternehmensdaten und beim Datenschutz erfüllt und eine durchweg niedrige Falsch-Positiv-Rate aufweist.
Mit Hilfe von Erkennungswerkzeugen können Anwälte die Integrität von Dokumenten gewährleisten und ihre Kanzlei, ihr Unternehmen sowie ihre Mandanten schützen.
Unterstützen Sie Ihr Rechtsteam mit Pangram.
